Die Hanf Story


  • Das älteste erhaltene Hanfprodukt ist ein Textilfragment aus einem Grab der Chou-Dynastie (1122 bis 249 v.Chr.).
  • Die erste bekannte Verwendung von Hanf-Papier kommt aus China zwischen 140 und 87 v.Chr.
  • Zwischen 300 v.Chr. und 200 n.Chr. wurde in einem chinesischen Text beschrieben, wie Hanf als Heilmittel gegen Malaria, Rheuma und vielen anderen Krankenheiden eingesetzt werden kann.
  • Die Legende sagt, dass Buddha während seiner Fastenzeit einen Hanf-Samen pro Tag zu sich genommen hat.
  • Über Indien und die antiken Hochkulturen im heutigen Irak trat der Hanf seinen Weg um die Welt an.
  • In vielen Regionen wurde Hanf "das Kraut der Armen" genannt, weil bereits eine Handvoll von Cannabis-sativa-Samen ausreichte, um den Körper mit notwendigen Proteinen und Fettsäuren zu versorgen.
  • Im 13.Jahrhundert wurde Hanf der wichtigste Rohstoff für die Papierproduktion. "
  • In Jahr 1290 entstand in Nürnberg die erste Papiermühle auf deutschem Boden.
  • Die berühmte Gutenberg-Bibel wurde im Jahr 1455 auf Hanfpapier gedruckt.
  • Die amerikanische Unabhängigkeitserklärung von 1776 wurde ebenso auf Hanfpapier gedruckt.
  • Der nach Amerika ausgewanderte Bayer Levis Strauss produzierte 1870 die erste Jeans aus Hanf, die ein Gewicht von ca 15 kg hatte.
  • Der erste amerikanische Präsident George Washington baute selbst im großem Stil Hanf an.
  • Im Zweitem Weltkrieg wurde die Armee mit strapazierfähiger Hanfbekleidung ausgerüstet.
  • Die Hanffaser ist ungewöhnlich elastisch, reiß fest und haltbar. So werden Hanffasern in der Automobilindustrie zur Herstellung von Auto-Innenverkleidung genüzt.
  • Ein Hanfpapier hat sehr hohe Wertig- und Haltbarkeit und es vergilbt fast nicht.
  • Aus Hanf werden ökologische Farben und Lacke hergestellt.

Niedergang der Kulturpflanze Hanf

 

Aus dem Hanf konnte all das hergestellt werden, was man auch aus Erdöl und Holzzellulose produzieren kann

Die Hanfverarbeitung war reine Handarbeit und daher sehr aufwendig, mühsam und nicht billig. Es wurden Rohstoffe entdeckt, die günstiger waren und zugleich rationeller weiterverarbeitet werden konnten. Am Anfang des 18.Jahrhunderts wurde die erste Baumwollmaschine erfunden, die Baumwolle industriell verarbeitete. Diese billig produzierte Baumwolle revolutionierte den Textilmarkt. Auch die Papierindustrie fand einen neuen Rohstoff - die dichten weiten Wälder. 

 

Die Geschichte des Hanfverbotes beginnt mit der "Ersten Internationalen Opiumkonferenz" in Den Haag 1911/12. Ein hier eingebrachter Vorschlag der italienischen Regierung "Cannabis zusammen mit Opium, Morphin und Kokain den gleichen strengen Regelungen und Strafen zu unterwerfen" wurde von den Teilnehmern der Konferenz abgelehnt. Dennoch stellt dies den ersten Versuch dar Hanf international zu verbieten. Die deutsche Regierung sah damals jedoch keinen Handlungsbedarf und so blieb Cannabis bis 1924 frei in Apotheken erhältlich. Nur diese hatten seit 25. März 1872 das Recht "Indischen Hanf" zu verkaufen.

 

 Am 10. Dezember 1929 beschloss der deutsche Reichstag ein neues Opiumgesetz, das erstmals auch Cannabisbesitz unter Strafe stellte. Seit diesem Tag ist berauschender Hanf in Deutschland verboten. Die Abgabe in Apotheken war jedoch, bei Vorlage eines ärztlichen Rezeptes, weiterhin möglich. Diese Verwendung von Hanf als Medizin verschwand aber in den Jahren nach dem zweiten Weltkrieg.

 

Als im Jahre 1938 die erste vollautomatische Hanfschälmaschine in der USA vorgestellt wurde, setzten führende amerikanische Vertreter aus der Baumwoll- und Pharmaindustrie eine Hanfsteuer und schließlich ein Hanfanbauverbot ein. So wurden die Absatzmärkte für Hanf endgültig verschlossen. Durch die Fortschritte der Pharmaindustrie bei der Herstellung synthetischer Produkte verlor Cannabis seine führende Stellung als Medikament.

 

Mit Hanf verbanden die Menschen zu viele positive und hilfreiche Dinge. Man erfand den Phantasie-Namen Marihuana, die wurde den Opiaten im Jahr 1961 weltweit gleichgestellt und als eine gefährliche Droge genannt. Im Deutschland trat im Jahre 1982 ein neues Betäubungsmittelgesetz in Kraft, das den Hanfanbau vollständig verbot.  Erst 15 Jahre später wurde er unter bestimmten Voraussetzungen und strengen Auflagen vereinzelt wieder erlaubt.

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